Rhein-Ruhr Marathon Duisburg 2009
Trotz der schlechten Wettervorhersage und der Startzeit um 7:55 Uhr am Morgen, machte ich mich am Samstag bei miesem Regenwetter auf den Weg nach Duisburg um die Startunterlagen für den Rhein Ruhr Marathon am Sonntag zu holen. Ein Zimmer hatte ich mir reserviert und nach einer ruhigen Nacht machte ich mich kurz nach 6 Uhr auf den Weg zum Startgelände an der Arena.
Der Wettergott hatte ein einsehen mit den Handbikern und wir konnten bei trockenen 13°C in die Bikes einsteigen, um uns warm zu fahren. Um 7:45 ging es zur Startaufstellung, hier wurden noch einige Fahrer dem Publikum vorgestellt und pünktlich um 7:55 Uhr ging es los. Wie immer ist der Start nicht so meine Musterdisziplin und ich musste doch ganz schön kämpfen um in eine gute Gruppe Platz zu finden. Die ersten Kilometer kämpften 3 Leute an der Spitze der Gruppe für eine gute Zeit, Jörg Reinmuth, Michael Fromm und ich. Die Gruppe verkleinerte sich schnell und wir konnten den ersten aus der Gruppe vor uns auflesen. Leider fiel Jörg Reinmuth wegen eines Bremsendefektes schnell zurück und die Arbeit blieb an Michael Fromm, den mittlerweile aufgelesenen Heinz-Josef Krietenbrink und mir hängen. Die erste Brücke nahte und die Gruppe zog auf und davon, ich hatte mich verschaltet und kam nicht mehr richtig in die Gänge. Jetzt stand kämpfen auf dem Plan um nicht den Anschluss zu verlieren. Nach fast einem Kilometer hatte ich die Jungs wieder eingeholt, auch Ralph Weisang war mittlerweile aufgelesen. Jetzt hatten wir noch einen Fahrer mehr der auch mal die Pace machte und nicht wie andere Fahrer, die sich im Windschatten einen Lenz machten. Auf der Strecke gab es immer mal wieder nasse Streckenabschnitte die einen zwangen ein wenig Speed raus zunehmen, um sich nicht im Aus wieder zu finden. Kurz vor der Einfahrt in Stadion machte Michael einen fatalen Fehler indem er einfach an der Einfahrt vorbeirauschte und noch 2 andere Fahrer mitnahm. Ich war mir eigentlich meines 5 Platzes nun sicher, jedoch machte ich die Rechnung ohne unseren Windschattenfahrer Peter Tegelbeckers der mich auf den letzten Metern ziemlich alt aussehen lies und einfach vorbei zog. Das nennt man Taktik, bei einem Marathon sich 42 Kilometer tragen lassen und auf den letzten 200 Metern mal die Sau raus lassen. Na ja was soll es, man trifft sich immer mal wieder.
Ich konnte bei 01:22:35 die Ziellinie überqueren, landete mit dieser Zeit auf dem 10. Platz der Gesamtwertung und auf dem 6. Platz der B-Wertung.
Jetzt gilt es sich noch 3 Tage auf den nächsten Event am Donnerstag in der Schweiz vorzubereiten, immerhin gilt es dort ein Rennen über 70 Kilometer zu fahren und am Freitag beim Einzelzeitfahren eine gute Figur abzugeben.